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Werte und Schule

 

„[Die Geltung von Werten] unterscheidet sich von der Geltung mathematischer und physikalischer Gesetze dadurch, dass sie als handlungsbestimmend gedacht wird: Werte, die gelten, werden nicht einfach wie mathematische oder physikalische Gesetze zur Kenntnis genommen, sondern sie bewirken bestimmtes Handeln (oder auch bewussten Handlungsverzicht), eine bestimmte Art des Lebens.“

(Sommer, 2016)

Eine gute Nachricht. Mit Werten bewirken Lehrkräfte also, dass Schülerinnen und Schüler das Richtige tun. Doch ganz so einfach ist es nicht.

Im Lern- und Lebensraum Schule müssen Werte thematisiert und für die Schulgemeinschaft geklärt werden. Der Bedarf an Werteklärung, Werteerziehung und Wertebildung potenziert sich aktuell noch vor dem Hintergrund einer immer digitaler werdenden Welt, in der Werte nicht selten mit Füßen getreten werden.

Ob Wertebildung exakt als solche bezeichnet wird, ist nicht entscheidend, denn „Werte sind, insofern sie realisiert werden – insofern Menschen ihnen denkend, redend und handelnd Wirklichkeit verleihen“ (Sommer, 2016).

Das ist die Aufgabe von Lehrkräften. Sie müssen Werte vordenken, vorreden, vormachen und vorleben.