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Wertebildung an bayerischen Schulen » Wertebasierte Schulentwicklung

Wertebasierte Schulentwicklung

Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen.              

(Anton Bruckner)

 

Ähnlich ist es beim Thema Werteerziehung. Werteerziehung und -bildung brauchen sowohl Zeit als auch die ganze Schulfamilie, damit gemeinsame Werte als Fundament für die gemeinsame Erziehungsarbeit in der Schule implementiert werden können.

Wertebasierte Schulentwicklung muss dabei aus zwei Richtungen gedacht werden: Zum einen ist Schulentwicklung im Sinne der Obersten Bildungsziele nur möglich, wenn Werteerziehung/Persönlichkeitsbildung mitgedacht und als Basis für positive Veränderungen einer Schule gesehen wird. Es stellt sich dabei die Frage:

Dient eine Veränderung wirklich dazu, Wissen und Können sowie Herz und Charakter der Schülerinnen und Schüler zu bilden bzw. Schule so zu verbessern, dass diese Ziele erreicht werden? In einer wertebasierten Schulentwicklung wird die Persönlichkeitsentwicklung der Heranwachsenden als entscheidendes Kriterium dafür gesehen, welche Veränderungen sinnvoll und an sich wert(e)voll sind.

Zum anderen muss eine Schule ihre Werte klären und auf dieser Basis koordinierte Maßnahmen entwickeln. Die Schulfamilie zieht dabei an einem Strang, um eine umfassende und nachhaltige Werteerziehung zu ermöglichen. Dies wird erleichtert, indem die Schulleitung in Zusammenarbeit mit dem Schulentwicklungsteam bzw. anderen (Mit-)Verantwortlichen organisiert und steuert. Erst wenn Werte bestimmt sind, können Ziele festgelegt und passende Maßnahmen erarbeitet werden.